Dringender Handlungsbedarf bei der Boostedter Feuerwehr

Die Boostedter Feuerwehr leidet unter Platzmangel. Aus der beengten Raumsituation resultieren viele Probleme, durch die teilweise sogar die Funktionsfähigkeit der Feuerwehr beeinträchtigt wird.

Feuerwehrgebäude am Dorfring

In diesem Gebäude spielt sich derzeit alles ab, was mit der Boostedter Feuerwehr zu tun hat.

Bei einer Zusammenkunft der Feuerwehr mit den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen am 8. Juni 2017 informierte Gemeindewehrführer Thomas Storm über den „Stand der Dinge“ bei der Boostedter Feuerwehr. Es wurde deutlich, dass ein hohes Maß an Sachverstand, Engagement und Verantwortungsbewusstsein bei den Mitgliedern vorhanden ist. Auch die technische Ausstattung der Feuerwehr ist grundsätzlich auf hohem Niveau, von einigem Nachholbedarf abgesehen wie z.B. einer nicht ausreichenden Transportkapazität für das Personal. Dabei handelt es sich i.w. um schnell behebbare Mängel.

Anders ist es allerdings bestellt bei der Frage der Unterbringung von „Mensch und Material“.

Mit den steigenden Anforderungen an die Feuerwehr hat über Jahrzehnte auch der Platzbedarf zugenommen. Die Kamerad/inn/en brauchen mehr Platz für die Aufbewahrung der Einsatzbekleidung, für das Umziehen, Möglichkeiten zum Duschen und auch einen ausreichend großen Raum für Zusammenkünfte oder Schulungen, in dem alle einen Platz haben. Doch an all diesen Dingen hapert es. 

Ähnlich sieht es aus bei der Unterbringung der Einsatzfahrzeuge. Diese stehen sehr beengt nebeneinander. Sie passen in Breite und Höhe zwar gerade noch durch die Tore, doch das Ein- und Ausfahren birgt Risiken für Mensch und Material. 

Probleme sieht Wehrführer Storm auch bei der Zuwegung zur Feuerwehr. So bewirkt z.B. die unmittelbare Nachbarschaft zur KITA mit  Bring- und Abholverkehr im Einsatzfall einen Zeitverzug. Er wünscht sich zudem eine 2-spurige Zuwegung, damit z.B. zugleich Einsatzfahrzeuge ab- und Feuerwehrangehörige anfahren können.

Die beengten Verhältnisse verlangen den Freiwilligen der Feuerwehr einiges ab. Was jedoch nicht hinzunehmen ist: Die Bedingungen können im Einsatzfall zu Verzögerungen und Beschränkungen mit womöglich schlimmen Folgen führen! Nach dem Vortrag dürfte auch den Gemeindevertretern klar sein, dass es bei der Boostedter Feuerwehr dringenden Handlungsbedarf gibt. Eine Lösung erhoffen sich viele von einem Umzug der Feuerwehr in ein Gebäude auf dem Kasernengelände. Doch dieses muss erst einmal gekauft und hergerichtet werden. Wann und ob das irgendwann soweit sein könnte? Darauf gibt es (noch) keine klare Auskunft und immer mehr Kommunalpolitiker/innen wollen darauf nicht mehr wie bis zum „St.-Nimmerleinstag“ warten.

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