Nun also doch wieder: Container für die KITA-Kinder

Ein kleiner Schritt für die Lösung des Problems, aber für Boostedt wohl schon ein großer:

Der Sozialausschuss beschloss auf seiner Sitzung am 20.07.2017 einstimmig die Empfehlung, KITA-Kinder in Containern unterzubringen, damit endlich der marode „Glasgang“ abgerissen werden kann, der schon vor vielen Jahren zu einem Gruppenraum umfunktioniert worden war. Im Laufe der Jahre ist er mehrfach repariert oder ausgebessert worden. Ihn ein weiteres Mal für einen weiteren Winter zu „ertüchtigen“ – wie es Bürgermeister König vorgeschlagen hatte – das reichte den Ausschussmitgliedern jetzt nicht mehr. Bis zur Schaffung von zusätzlichem Raum sollen KITA-geeignete Container aufgestellt werden.

 

Parkplätze oder Container? Wofür das Gelände unmittelbar vor der Einfahrt zur Feuerwehr genutzt wird, das müsste beizeiten entschieden werden.

Damit ist der Ausschuss nach den damaligen Beratungen – und nach fast einem halben Jahr ohne Ausschusssitzung – wieder auf dem Stand angelangt, an dem er bereits im Jahre 2016 gewesen ist. Schon damals hat der Ausschuss den Entwurf eines Architekten für gut befunden, der den Abriss des hinteren Teils des Glasgangs (der besagte Gruppenraum)  und eine Sanierung des vorderen Teils beinhaltete. Auch die zeitweilige Unterbringung der Kinder in Containern war damals auf große Zustimmung gestoßen.Die wesentliche Ursache dafür, warum es so nicht gekommen ist, ist vermutlich darin zu sehen, dass man sich uneinig war und ist, wo und wie der zusätzliche Raumbedarf der KITA gedeckt werden sollte. Über die verworrene Lage berichten wir in einem weiteren Beitrag.

Offen ist weiterhin die Frage, wo die Container aufgestellt werden sollen. In Frage kommt das Gelände vor dem Feuerwehrgebäude, das der Gemeinde gehört. Dafür plädieren offenbar auch viele Eltern von KITA-Kindern. Doch genau dieses Gelände ist auch im Gespräch als vorläufiger Behelfsparkplatz zur Entspannung der Verkehrssituation vor der KITA beim Bringen und Holen der Kinder.

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