KITA Boostedt: Weiß die CDU Boostedt noch, was sie will?

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Container ja – aber wo?   –   Chaos i. S. „KITA-Erweiterung“ bei der CDU

In ihren neuesten „Boostedter Informationen“ bekräftigt die Boostedter CDU den am 20.07.2017 einstimmig im Sozialausschuss gefassten Beschluss, den maroden Verbindungsgang, in dem derzeit die „Frösche“-Gruppe untergebracht ist, „zurückzubauen“ und die Kinder während eines Übergangszeitraumes in Containern unterzubringen. In dem wichtigen Punkt der zeitweiligen Unterbringung der Kinder ist also endlich eine tragfähige Einigkeit erzielt worden!

Die SPD begrüßt ausdrücklich dieses Ergebnis!

Allerdings darf man auf die Umsetzung gespannt sein: Wo werden die Container stehen?  Die Feuerwehr hat gravierende Bedenken gegen eine Aufstellung der Container auf der freien Fläche vor dem jetzigen Feuerwehrgebäude („Kuras“-Gelände) geäußert. Ist die Fläche damit als Standort für Container „raus“? Hat die Gemeindeverwaltung alternative Standorte geprüft?  

Doch noch viel unübersichtlicher ist die Situation mehr denn je bei der Frage, wo und wie die KITA erweitert werden soll.

In einem Beitrag nach der letzten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Senioren und Soziales haben wir auf dieser Homepage am 22.07.2017 den Stand der Beratungen und die Positionen der 3 im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen in diesem Artikel verglichen: Erweiterung der KITA: Wo und wie?

Was hat sich seither geändert?

Nichts bei der SPD, FWB sowie beim Bürgermeister (soweit der Redaktion bekannt). 

Einiges bei der CDU:

„N1“-Gebäude auf dem ehemaligen Kasernengelände

Die CDU macht die Erweiterung der KITA neuerdings abhängig von einem Umzug der Feuerwehr in das „N1“-Gebäude auf dem ehemaligen Kasernengelände. Sie will möglicherweise (ohne das eindeutig zum Ausdruck zu bringen) die KITA auf dem dann frei gewordenen Feuerwehrgelände erweitern. Ein Umzug in das N1-Gebäude sei allerdings erst „ökonomisch darstellbar“, wenn dort auch „eine Gewerbeansiedlung möglich wird“. Eine Frist bzw. einen Zeitpunkt, zu dem festgestellt werden soll, ob die Bedingung erfüllt ist, nennt die CDU nicht. De facto heißt das: Die KITA kann auf eine Erweiterung womöglich bis zum „St. Nimmerleinstag“ warten. Gleichwohl bezeichnet die CDU die Erweiterung der KITA in Richtung jetzige Feuerwehr als ihr „Nahziel“.

Das könnte dabei herauskommen:
Die KITA kann auf eine Erweiterung womöglich bis zum „St. Nimmerleinstag“ warten.

Ob parallel zu dem Vorschlag auch andere Ideen weiterverfolgt werden sollen, darüber schweigt die CDU sich (noch) aus. So ist einstweilen unklar, ob die CDU das A5-Gebäude, das der Bürgermeister und die SPD für eine Erweiterung der KITA bevorzugen, immer noch erwerben will. Und wenn ja: für welchen Zweck? Eine Aussage darüber, ob das A5-Gebäude als 2. KITA-Standort für die CDU quasi „Plan B“ ist, ist nicht bekannt. Bedenken gegen das A5-Gebäude hat der Bauausschussvorsitzende Kruse (CDU) bei der letzten Sozialausschusssitzung geäußert.
Zur Erinnerung: Am 26.06.2017 hatte die Gemeindevertretung einstimmig den Bürgermeister beauftragt, das A5-Gebäude zu erwerben. Wohl kaum ein/e Gemeindevertreter/in hatte dabei im Kopf, darin eine Außenstelle des Amtes Boostedt-Rickling zu installieren…

Wer ein „Nahziel“ hat (wie die CDU), hat vielleicht auch ein „Fernziel“. Sollte das Nahziel „nicht realisierbar sein“, dann sind „unverzüglich Alternativen umzusetzen“, schreibt die CDU. Erst dann geht es also für die CDU um die „Frage eines zusätzlichen Standortes“ für die KITA. Wann wird das sein? Schreiben wir dann schon das Jahr 2020? 

 

 

 

 

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