SPD: Ziel „Feuerwehr ins N1-Gebäude!“ weiter verfolgen!

"N1"-Gebäude auf dem ehemaligen Kasernengelände

„N1“-Gebäude auf dem ehemaligen Kasernengelände

Die meisten Boostedter wissen es: Die Gemeinde plant die Verlagerung ihrer Freiwilligen Feuerwehr in das N1-Gebäude auf dem ehemaligen Kasernengelände. Es ist für die Zwecke der Feuerwehr optimal geeignet. Die Vorarbeiten sind weit gediehen; Verkaufsverhandlungen standen kurz vor einem Abschluss.

Doch plötzlich, am 14.11.2017 hat die Bima (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) dem Boostedter Bürgermeister mitgeteilt, dass die Bundeswehr für das N1-Gebäude eigenen Bedarf angemeldet und einen Verkaufsstopp verhängt habe.

Ein Schock für alle, die sich für die Verlagerung der Feuerwehr eingesetzt haben – und damit auch für die Boostedter SPD! 

In einer Pressemitteilung vom 21.11.2017 teilte die Boostedter SPD-Fraktion dazu mit:

„Wir hätten so etwas angesichts der umfangreichen Vorarbeiten nicht für möglich gehalten. Wir stellen uns ausdrücklich an die Seite von Bürgermeister König, der in einem Beschwerdebrief in scharfen Worten sein Befremden über die Erwägung einer erneuten Bundeswehrnutzung des N1-Gebäudes gegenüber der Bima zum Ausdruck gebracht hat. Sollte der Umzug der Feuerwehr in das N1-Gebäude dadurch vereitelt werden, sehen wir die Konversion als Ganzes in Gefahr.“

Doch es gibt noch einen Funken Hoffnung bei der SPD, dass sich noch alles zum Guten wenden möge: „Wir begrüßen sehr Signale der Bima, gezielt nach anderen Möglichkeiten für die Deckung des Bedarfs der Bundeswehr auf dem Kasernengelände zu suchen, die es ja durchaus auch gibt.“

Um auf die schwierige Situation der Gemeinde Boostedt, in die sie „ohne jedes Verschulden“ geraten sei, auch auf Landesebene aufmerksam zu machen, haben sich die Boostedter Sozialdemokraten an ihre Landtagsabgebordnete Kirsten Eickhoff-Weber gewandt, da sie mit der Situation der Gemeinde vertraut sei und die Gemeinde gerade auch in Sachen Konversion immer unterstützt habe. Fraktionsvorsitzende Helga Heine: „Wir haben hier großes Vertrauen in unsere Abgeordnete, dass sie wieder einmal dazu beitragen wird, den Stellenwert der Problematik für Boostedt deutlich zu machen und die wichtigsten Entscheidungsträger an einen Tisch zu bringen.“

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