A5-Gebäude wird KITA-Standort

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SPD-Linie setzt sich am Ende durch

Die Boostedter Gemeindevertretung hat auf ihrer Sitzung am 14.12.2017 beschlossen, das A5-Gebäude in der „Von-dem-Borne-Straße“ zu erwerben, um in dem Gebäude selbst und – optional – in einem Anbau die KITA zu erweitern. 

„Wir Boostedter Sozialdemokraten sind erleichtert über diese Richtungsentscheidung, an der wir – wie auch Bürgermeister König – maßgeblich und beharrlich ca. 2 Jahre lang gearbeitet haben.“

Rund um die Frage, wo und wie die Kita erweitert werden könnte, hat es in den letzten 2 Jahren teils heftige Auseinandersetzungen zwischen Teilen der Politik und Teilen der Kita-Elternschaft gegeben. Bürgermeister König hatte das A5-Gebäude damals ins Gespräch gebracht. Während die SPD sich schon frühzeitig auf das Kita-geeignete A5-Haus festgelegt hatte, überboten sich CDU, FWB und auch einige Elternvertreter mit immer neuen Vorschlägen, die jedoch allesamt nicht mehrheitsfähig waren. Am Ende schien darüber gar der dörfliche Frieden in Gefahr zu geraten.

Viel Zeit war „verplempert“ worden, bis die CDU endlich begann, sich mit dem A5-Gebäude anzufreunden. Damit kam Bewegung in die Angelegenheit. Erst in der Sitzung der Gemeindevertretung am 14.12.2017 hat die CDU die letzte Barriere aus dem Weg geräumt, indem sie endlich von ihrer Forderung einer „Investorenlösung“ (Gemeinde mietet ein Gebäude, das einem Investor gehört) abgerückt ist. Die SPD hofft, dass die Phase der Auseinandersetzungen jetzt überwunden ist und dass möglichst viele Beteiligte sich konstruktiv und ideenreich an dem beschlossenen Erweiterungsprojekt beteiligen.

Zwar wurde auch beschlossen, durch einen Architekten zu Vergleichszwecken die Kosten eines Abrisses und Neubaus eines KITA-Gebäudes am selben Standort ermitteln zu lassen, damit  – so CDU-Fraktionsvorsitzender Brückner – die Gemeindevertretung auch etwas hat, wozu sie „nein“ sagen kann. Doch dieser Prüfung sieht die SPD „gelassen“ entgegen. Es sei kaum damit zu rechnen, dass Abriss und Neubau für die Gemeinde günstiger wären als Ausbau plus Anbau.

SPD: „Sollte das wider Erwarten doch der Fall sein, dann hätten wir kein Problem damit, die günstigere Variante mitzutragen. Wir sind doch keine Dogmatiker!“

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