Landesregierung soll Boostedt unterstützen!

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Endlich ein lichter Moment nach einem langen dunklen Winter für Boostedt:
Der Kieler Landtag forderte  am Freitag, 27.04.2018 einstimmig die Landesregierung auf, die Gemeinde Boostedt bei der Konversion des Geländes der Rantzau-Kaserne zu unterstützen.

Hinter Boostedt liegen Monate vergeblicher Bemühungen von Gemeindevertretung und Bürgermeister, mit der Umsetzung der für die Fläche geplanten Vorhaben zu beginnen. Der Ankauf eines Gebäudes zur Unterbringung der Feuerwehr zerschlug sich, weil die Bundeswehr plötzlich Eigenbedarf hatte. Der Erwerb eines anderen Gebäudes für die Erweiterung der Kita zog sich immer weiter in die Länge, so dass nun die Inbetriebnahme zum Kita-Jahr 18/19 in Gefahr ist und zusätzliche Kosten zu befürchten sind.
Doch nicht allein die Verzögerungen bei den Entscheidungen und Zusagen, sondern auch die Art und Weise, in der mit dem Bürgermeister und der Gemeinde umgegangen wurde, hatten zunehmend Frustration und Kopfschütteln bei den Gemeindevertreter/inn/en, aber auch in der Einwohnerschaft zur Folge. Schriftliche Anfragen des Bürgermeisters blieben zum Teil unbeantwortet und die Gemeindevertretung fühlte sich nicht angemessen wahrgenommen.

In ihrer zu Protokoll gegebenen Rede hat die SPD-Landtagsabgeordnete Eickhoff-Weber, auf deren Initiative die SPD-Fraktion den Antrag eingebracht hatte, verdeutlicht, was jetzt von der Landesregierung erwartet wird:
Die Landesregierung ist aufgefordert, „der Gemeinde jetzt zur Seite zu stehen in der Kommunikation mit dem Bundesverteidigungsministerium, mit der BIMA, mit den Ministerien des Landes, mit der Landesplanung und auch mit dem Oberzentrum Neumünster. Die anstehenden Fragen müssen jetzt beantwortet werden. Hierzu ist von allen Akteuren einschließlich des Bundes gemeinsam ein verlässliches Vorgehen für die weitere Planung der zukünftigen Nutzung der Liegenschaft sicherzustellen und eine enge Abstimmung des weiteren Verfahrens zu erreichen. Ziel ist insbesondere ein höchstmögliches Maß an Planungssicherheit für die Gemeinde Boostedt.“

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