FWB: Schon Schluss mit lustig?

Statt Foto…

Die Gemeinderatsmitglieder Bianka Mathiak-Fürstenwerth und Peter Windisch haben überraschend die Fraktion der „Freien Wählergemeinschaft Boostedt“ (FWB) verlassen, über deren Liste sie erst im Mai in den Gemeinderat gewählt worden waren. Das teilte Bürgermeister König anlässlich der Gemeindevertretersitzung am 24.09.2018 mit. Die beiden wollen jedoch ihr Mandat behalten. Die dreiköpfige Fraktionsgemeinschaft (Marina Weber, Bianka Mathiak-Fürstenwerth und Peter Windisch) ist damit Geschichte. Ebenfalls aus der Fraktionsgemeinschaft ausgetreten ist Gabriele Luca-Reiter. 

Offenbar hat es bei der FWB heftig gekracht. Über die Gründe darf spekuliert werden. Nicht auszuschließen ist, dass u.a. auch die von  Marina Weber erst angekündigte und dann wieder halbwegs einkassierte Rücktrittsforderung an den Bürgermeister eine Rolle gespielt hat.

Aus Sicht der Boostedter SPD ist es sehr schade, dass der Name unserer Gemeinde damit ein weiteres Mal öffentlich mit Gezänk und Zwietracht in Erscheinung tritt. Zudem mache diese Entwicklung deutlich, dass die FWB-Fraktion sich aus Menschen zusammensetzt(e), deren politische Vorstellungen offenbar weit auseinander liegen. Darüber haben sie nicht nur sich selbst, sondern ihre Wähler/innen getäuscht. 

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ist Ihr Niveau auf das Verunglimpfen konkurrierender Gemeindevertreter anderer Parteien gesunken aus Frust Ihres letzten Wahlergebnisses hier in Boostedt – oder was soll dieser Kommentar gegen Frau Mathiak Fürstenwerth und meine Person? Ich erwarte die sofortige Entfernung des Bildes und des falschen Kommentars. Wenn Sie keine Ahnung von den tatsächlich vorgefallenen Dingen und Austrittsgründen haben, wie es scheint, dann sollten Sie nicht im Nebel spekulieren, sondern sich zunächst besser informieren. Sie verstoßen damit eklatant gegen die Datenschutzbestimmungen, so dass ich über eine gerichtliche Abmahnung nachdenken werde. Sie wissen ganz genau, warum wir diesen Schritt der Trennung von der ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der FWB getan haben und tun mussten – ohne weiteren Kommentar. Wir hatten nun geglaubt, dass durch das Verlassen der Ära Weber, ein besserer Umgang miteinander und vor allem mit den Parteien auf Augenhöhe stattfinden würde. Gerade von Ihnen hätte ich ein solches Abgleiten des Niveaus nicht erwartet. Schade, wenn ich mich geirrt haben sollte. Wenn das die zukünftige Art des Umganges miteinander sein soll, gut, ich kann das gegebenenfalls auch, obwohl das nicht meinem Naturell entspricht. Vielleicht ist aber Ihr Frust einer solchen Wahlniederlage einfach zu groß?

    Vielleicht sollten Sie sich zunächst einmal um Ihren eigenen Laden kümmern, wenn ich höre, dass Ihr Fraktionsvorsitzender schon jetzt das Handtuch geworfen hat – kriegt der jetzt auch sein Fett weg von Ihrer stolzen Partei? Sollen wir hier auch mal einfach so spekulieren im Netz?

    Peter Windisch
    ein ziemlich enttäuschter Kollege

    • Herr Windisch ist m. E. nicht in der Lage, relevante Fakten sachrichtig von einander zu unterscheiden. In dem Beitrag „FWB: Schon Schluss mit lustig“ auf der SPD-Homepage geht es doch nicht um die Privatpersonen Windisch bzw. Mathiak-Fürstenwerth, sondern um die Kommunalpolitiker/Gemeindevertreter Windisch und Mathiak-Fürstenwerth. Außerdem geht es um die Frage: Wieso erfolgt so kurz nach der Wahl die Trennung von der FWB-Fraktion? Dort haben doch die Mitglieder der neuen Fraktion/Partei gemeinsam mit Frau Weber auf der Liste der FWB-Gruppe kandidiert. Man kann und muss davon ausgehen, Herr Windisch und Frau Mathiak-Fürstenwerth haben doch vor der Wahl genau gewusst, wie Frau Weber im allgemeinen so „tickt“. War das Ganze also ein geplantes „Wahlmanöver“? Solange die neue Fraktion/Partei nicht plausibel öffentlich erklärt, was zum Bruch mit der FWB-Fraktion geführt hat, solange sind den Spekulationen und Mutmaßungen „Tür und Tor“ geöffnet. Damit muss Herr Windisch dann schon leben. Das ist keine Neugierde, Herr Windisch, Sie sind dem Wähler eine solche Erklärung einfach schuldig. Und zu guter Letzt, Herr Windisch: Das Foto ist doch entstanden („geschossen worden“), nachdem der Bürgermeister berichtet hatte, dass der Gemeindevertreter Windisch und die Gemeindevertreterin Mathiak-Fürstenwerth aus der FWB-Fraktion ausgetreten sind.

  2. Im vorauseilenden Gehorsam etwas löschen, was gar nicht gelöscht werden muss?

    Seit geraumer Zeit versucht die SPD-Boostedt mit einer modernen Öffentlichkeitsarbeit, auf ihrer Homepage Beiträge zu Geschehnissen aus dem politischen Umfeld Boostedts und darüber hinaus nicht nur zu „verlautbaren“, sondern auch zur Diskussion zu stellen. Bislang gab es dafür kaum erwähnenswerten Tadel von außen.
    Doch nun kommt es dicke: „Die sofortige Entfernung des Bildes und des falschen Kommentars“ werden gefordert! „Sie verstoßen damit eklatant gegen die Datenschutzbestimmungen“, heißt es weiter in einem Kommentar. Ein Politikstil aus rüden Verbalattacken und Rechthabereien, wie sie einst aus Chemnitz zu hören waren, der aber jetzt offenbar bis Boostedt gewabert ist.
    Der Beitrag, den der Einsender der SPD zur Last legt, beruht auf den Geschehnissen der Gemeindevertretersitzung am 24.09.2018. Man sollte wissen, dass es sich hier um eine öffentliche Veranstaltung handelte, bei der das öffentliche Interesse hoch zu bewerten ist.
    Nein, die SPD-Boostedt hat sich mit diesem Beitrag nichts vorzuwerfen. Auf einer solchen Veröffentlichung zu bestehen bedeutet zugleich auch ein Einsatz für die Verteidigung der Pressefreiheit gegen deren Einschränkung durch missbräuchliche Nutzung der Datenschutzverordnung.

  3. Wir sind der Ansicht, dass Herr Windisch sowie die Damen Mathiak-Fürstenwerth und Luka-Reiter ihr vergangenes Verhalten innerhalb der FWB nach der Kommunalwahl 2018 noch einmal überdenken sollten.

    Wie Herr Rupnow bereits an dieser Stelle schrieb, „weiß man wie Frau Weber tickt“ … und vermutlich war gerade das für viele Mitglieder der Grund in die FWB einzutreten.

    Herr Windisch trat am Abend seiner Nominierung der FWB bei, und gab zu erkennen, dass seiner Ansicht nach vor allem etwas gegen die Art und Weise seitens des Gemeinderates bei der Grundstücksvergabe getan werden müsse.

    Einige Tage nach der Wahl wurden von der damaligen Ortsvorsitzenden Luka-Reiter vor der Fraktionssitzung an alle FWB-Mitglieder Briefe verschickt, aus denen erkennbar hervorging, dass die damals amtierende Fraktionsvorsitzende Marina Weber abgewählt werden sollte.

    Am Abend der Fraktionssitzung sprach sich allerdings eine Mehrheit von 80 % für Marina Weber als Vorsitzende aus. -Herr Windisch wurde von Frau Weber zum stellvertretenden Vorsitzenden vorgeschlagen und nahm die Wahl an.

    Seit diesem Tag wurde von den anfangs genannten Personen innerhalb der FWB kräftig gemobbt.

    Die Art und Weise, wie die beiden Gemeinderatsmitglieder und die Ortsvorsitzende schließlich ihre Zusammenarbeit mit der FWB-Fraktion aufkündigten war nach unserer Ansicht ziemlich unfair.

    Vor der Gemeinderats-Sitzung vom 24.9.2018 teilten die Drei überraschend den Austritt aus der FWB-Fraktion mit; und zwar nur der Verwaltung und dem Bürgermeister .

    Für die Mehrheit der FWB-Mitglieder und die bisherige Fraktionsvorsitzende Marina Weber kam dieser Schritt völlig unerwartet.

    Wir wurden auf der Straße angesprochen und können bis heute keine Erklärung abgeben. –
    Dass Herr Windisch Frau Weber vorwirft, unabgesprochene Sachen gemacht zu haben, ist aus der Luft gegriffen.

    Als Grund für den Austritt wurden die „Alleingänge“ von Frau Weber angeprangert. –
    Dazu passt allerdings nicht die Tatsache, dass die ehemalige Ortsvorsitzende Luka-Reiter und auch Frau Mathiak-Fürstenwerth die Mitglieder ständig bevormundeten, was sie in der Öffentlichkeit sagen bzw. schreiben „durften“.
    (Gemeinderats-Sitzungen, Facebook, Zeitung,WhatsApp etc.)

    Wir können nur aus eigenem Erleben bestätigen, dass sich Frau Weber stets für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde eingesetzt hat. Auch innerhalb der Fraktion hat sie sich voll für alle Mitglieder eingesetzt. – Ein solches Vorgehen hat sie nicht verdient.

    Die Drei Genannten haben unserer Ansicht nach nicht nur die Bürgerinnen und Bürger von Boostedt getäuscht, sondern auch die FWB. –
    Wir sind der Ansicht, sie sollten ihre Mandate zurückgeben.

    Tatjana Linder ( FWB Mitglied )
    Ulrich Lohl (FWB Mitglied )

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.