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02.11.2011 |
Boostedter Sozialdemokraten schlagen Runden Tisch vor |
Wir Boostedter Sozialdemokraten wollen nach vorn schauen! Wir schlagen daher vor, einen Runden Tisch mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Leben zu rufen, um die Schließung des Bundeswehrstandortes und dessen Folgen zu diskutieren und Lösungen für eine mögliche Verwendung der Flächen und Liegenschaften zu entwickeln.
Die SPD Boostedt bittet den Bürgermeister, unverzüglich zu einer Bürgerversammlung einzuladen.
Nach der derzeit bekannten Planung müssen wir damit rechnen, dass der Bundeswehrstandort Boostedt im Jahr 2015 geschlossen wird. Bis dahin wird noch einige „politische Prominenz“ in Boostedt zu hören sein, die uns ihre Solidarität bekundet. Aber sehr bald wird das Interesse nachlassen und dann stehen wir in Boostedt allein vor der Frage, wie der Nachlass unserer Soldaten zum Wohle und zur Entwicklung unserer Gemeinde am sinnvollsten genutzt werden kann. Um die Folgen des Kaufkraftverlustes abzumildern und die sich aus einer möglichen Nachnutzung der Hinterlassenschaft ergebenden Fragen zeitgerecht beantworten zu können, müssen wir bereits heute damit beginnen, schlüssige Antworten zu entwickeln. Nach Auffassung der Boostedter Sozialdemokraten macht es Sinn, ein Nachnutzungskonzept in enger Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde, der flächenmäßig ebenfalls betroffenen Gemeinde Groß Kummerfeld und der Stadt Neumünster zu entwickeln.
Nur wenn wir zukünftig mit einer Stimme sprechen, werden wir unserer Region entsprechendes Gehör verschaffen können. Die SPD hat bereits ein paar Ideen entwickelt, die sie in diese Diskussion einbringen kann.
02.11.2011
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