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18.08.2010 |
Radarturm: Zynismus beim Deutschen Wetterdienst |
Der Deutsche Wetterdienst wird lt. einem Bericht des Courier vom 29.7. 2010 offenbar in Kürze mit dem Bau des Wetterradarturms auf dem "Swienhagen" beginnen, gegen den sich die Gemeinde erfolglos juristisch gewehrt hat.
Beim Deutschen Wetterdienst weiß man, dass man in Boostedt nicht willkommen ist. Doch statt die Ängste der Menschen ernst zu nehmen, begegnet man ihnen mit Äußerungen, durch die sich die Boostedter wohl eher verspottet fühlen müssen. Der Pressesprecher des Deutschen Wetterdienstes, Gerhard Lux, äußerte lt. Courier: "Andere Gemeinden wären stolz auf ihren Radarturm." Der Name 'Boostedt' werde europaweit bekannt.
Die Boostedter SPD hält das für ein zynisches Verhalten und teilt Herrn Lux und dem DWD mit: Es wird nicht "unser" Radarturm sein, der hier gegen unseren Willen errichtet wird! Und wir sind auch nicht stolz darauf, auf Gemeindegrund eine möglicherweise gesundheitsgefährdende Einrichtung dulden zu müssen. Worauf wir schon eher ein bisschen stolz sind: Wir haben uns bis zuletzt parteiübergreifend und in großer Einigkeit der Einwohnerschaft gegen die Zumutung gewehrt.
Aber leider verloren...
zurückKommentare
| pat2001 | 21.08.2010 |
| Der Wetterdienst hat diese Woche nachgelegt: In der Segeberger Zeitung meinte DWD-Meteorolge Mammen, das Wetterradar sei "deutlich weniger belastend als die alte Anlage". Merke: Sie ist also "belastend". In dem selben Artikel wird DWD-Sprecher Kirsche so zitiert: "Wer sich an einem Wetterradar stört, sollte auch nicht mit dem Handy telefonieren" und bedauert einen "Informationsmangel in der Bevölkerung". Na, da werden sich die Mobilfunkleute aber freuen, wenn ihren Anlagen (die ja bekanntlich nicht "strahlen") eine Gefährlichkeit unterstellt wird, die ja bei Radarstrahlen unbestritten vorhanden ist. Der DWD - angeblich betrübt über den "Informationsmangel" - betreibt also selbst Desinformation. Will man etwa so das gestörte Vertrauensverhältnis zur Boostedter Bevölkerung wieder herstellen? Na, dann mal los, in eine "strahlende" Zukunft! |
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| 26.08.2010 | |
| Meinem Vorkommentator kann ich nur zustimmen. Der Zynismus des DWD ist unbeschreiblich. Statt die Sorgen und Ängste Boostedts ernst zu nehmen, wird statt Information offensichtlich bewusst Desinformation und Verharmlosung durch den DWD vorangetrieben. Und darauf soll Boostedt laut DWD noch stolz sein ??? Stolz kann Boostedt darauf sein, versucht zu haben, das Wetterradar zu verhindern. Leider allerdings ohne Erfolg ... |
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| Heidmühler | 17.06.2011 |
| Offenbar geht es nicht nur um das Wetter sondern auch um die Landesverteidigung (!). Die Ausschreibung soll ein amerikanisches Unternehmen gewonnen haben. Da die Landesverteidigung nicht mehr allein eine nationale Angelegenheit ist, wird der Bau dieses Turmes, nach meiner Vermutung, im Zusammenhang mit dem Schutzschirm Europas vor iranischen Raketenangriffen stehen. Das erklärt wohl auch, dass die neuen 17 (?) Türme, die nun in der Bundesrepublik neu erstellt werden, von der erwähnten amerikanischen Firma (Das lassen sich die Amerikaner als Weltmacht nicht aus der Hand nehmen...) gebaut werden und quasi als "Tarnung" die zusätzliche Aufgabe - Wetter-Radar - bekommen haben. Vor diesem Hintergrund wird die Gemeinde Boostedt keinerlei Aussicht auf einen Erfolg vor Gericht erwarten dürfen! | |
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