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27.10.2011 |
SPD–Boostedt fordert umfassende Hilfe vom Bund |
Schließung des Bundeswehrstandortes Boostedt
„Das ist ein heftiger Schlag ins Kontor“ so bewertet die SPD in Boostedt die Schließung des Bundeswehrstandortes Boostedt. „Wenn von rund 1980 Dienstposten nur noch 40 übrig bleiben, dann ist das eine faktische Schließung des Standortes, die tief in alle Lebensbereiche der Gemeinde mit knapp 4600 Einwohnern eingreift,“ so der Parteivorsitzende Christian Bergmann. Der stv. Fraktionsvorsitzende Hans-Jürgen Damm weist darauf hin, dass mit dieser Entscheidung Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren oder gezwungen werden umzuziehen. Die Entscheidung werde gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaft vor Ort haben. Nicht wenige Gewerbetreibende werden sich auf erhebliche Einbußen einstellen müssen. Die Gemeinde Boostedt kann diese Folgen unmöglich alleine bewältigen.
Die SPD fordert daher ein umfassendes Hilfekonzept des Bundes, damit Boostedt nicht zu einer „Militär-Brache“ wird.“
„Auch wenn die Verkleinerung der Bundeswehr ungerecht auf die Standorte verteilt wurde“, meinte der SPD Vorsitzende Christian Bergmann, dürfe man eines doch nicht vergessen. „Insgesamt betrachtet ist eine kleinere Bundeswehr positiv zu betrachten, da es die Tatsache belegt, dass es für Deutschland keine unmittelbare militärische Bedrohung mehr an seinen Grenzen gibt."
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