Flyerverteilung zum 1. Mai


Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit und der Gewerkschaften. In früheren Jahren war dies ein Tag großer Kundgebungen und Demonstrationen. In diesem Jahr ist vieles anders. Dennoch haben der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften an diesem Tag in vielen Städten begrenzte Veranstaltungen durchgeführt – natürlich unter Einhaltung der Abstandsregeln.

Gewerkschaften wirken dem strukturellen Machtgefälle zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern entgegen, sie setzen sich für die Werktätigen ein und sind wichtige Träger der beruflichen und persönlichen Weiterbildung. Der breite Wohlstand der letzten Jahrzehnte ist vor allem das Verdienst der Gewerkschaften.

Natürlich haben Gewerkschaften auch Fehler gemacht, auch in Deutschland. Das Arbeitsleben hat sich gewandelt und die Gewerkschaften müssen sich – ebenso wie die SPD – auf diesen Wandel einstellen, um ihn gestalten zu können. Aber es ist eine Errungenschaft der Demokratie, dass wir in Deutschland freie Gewerkschaften haben, die unter anderem streiken dürfen. Viele Menschen in anderen Ländern würden sich darüber freuen! Und es war die Gewerkschaft Solidarnosc, die in Polen die friedliche Revolution herbeigeführt hat und somit den Weg zur deutschen Wiedervereinigung freigemacht hat.

Die Gewerkschaften haben sich Verdienste um Deutschland erworben.  Sie verdienen Unterstützung und ich sichere ihnen meine Rückendeckung zu. Deswegen war es mir sehr wichtig, auch einen Beitrag zu leisten. Gemeinsam mit Annika aus dem SPD-Orsverein Preetz und Tamara von den Jusos Plön habe ich Informationen der Gewerkschaft in Preetz-Nord verteilt. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in tariflich gebundenen Betrieben verdienen mehr und finden auch sonst bessere Arbeitsbedindungen vor als in Unternehmen ohne Tarifvertrag. Deswegen kämpfe ich für mehr tarifgebundene Arbeitsplätze.

Viele Betriebe sind heute ohne gewerkschaftliche Vertretung. Das ist schade. Wer herausfinden möchte, welche Gewerkschaft für ihn zuständig ist, kann sich sehr gerne bei der DGB Kiel Region melden.