Städtebau als Gemeinschaftsaufgabe: Blaulichtcampus und Bildungscampus für Neumünster


In Deutschland haben wir jahrelang zuwenig in die Infrastruktur investiert und unsere Stadtzentren vernachlässigt. In Neumünster steht seit 2004 die Hindenburgkaserne leer. Jetzt kommt Bewegung in die Sache, auch dank der SPD. Gestern habe ich die Fläche gemeinsam mit Norbert-Walter Borjans, dem Bundesvorsitzenden der SPD, mit unserem neuen OB Tobias Bergmann, mit unserer Landtagsabgeordneten Kirsten Eickhoff-Weber und dem Ratsfraktionschef Volker Andresen besucht. Geplant ist ein so genannter Blaulichtcampus bestehend aus dem Gefahrenabwehrzentrum sowie Liegenschaften, des Zolls, des THW, eines Lagezentrums Katastrophenschutz sowie gegebenenfalls einer Außenstelle der Landesfeuerwehrschule.

Das sind tolle Einrichtungen, die unsere Sicherheit erhöhen. Neumünster liegt in der Mitte von Schleswig-Holstein und ist der ideale Standort für diese Gebäude. Darüber hinaus will die SPD einen Bildungscampus: Neumünster will Hochschulstandort werden, beispielsweise durch die Ansiedlung von Fachbereichen einer bestehenden Hochschule, aber auch eine Hochschule für berufliche Bildung erscheint mir denkbar. Hinzukommen sollten Wohnungen für Studierende und/ oder Auszubildende sowie Räume für Start-ups und Coworking-Spaces.

Meine Meinung dazu ist: Die Entwicklung der Fläche – 10 Hektar in 800 Meter Entfernung zum Stadtzentrum – ist eine Riesenchance für Neumünster. Stadtsanierung und Städtebau sind aus meiner Sicht Gemeinschaftsaufgaben. Wir brauchen hierfür mehr Fördermittel des Bundes. Dafür werde ich mich im Bundestag einsetzen.