Entwicklung der Region im Fokus – in Lütjenburg und Schönberg


Gestern habe ich Lütjenburg und Schönberg besucht. Es sind zwei liebenswerte Städte mit einer hohen Wohnqualität. Dies auch deswegen, weil sich engagierte Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker um die Ortsentwicklung kümmern. Wir müssen investieren. Wenn wir uns nicht weiterentwickeln, bleiben wir stehen. Und dann fallen wir im Vergleich zurück, weil andere sich weiterentwickeln.

Der Tag begann mit einem Infostand der SPD auf dem Marktplatz Lütjenburg. Dort habe ich auch das Gespräch mit den Geschäftsinhabern gesucht. Die kleinen und mittelgroßen inhabergeführten Geschäfte in der Innenstadt sind ein Gewinn für die Stadt. Ich möchte ihnen den Rücken stärken und werde mit den Wirtschaftstreibenden im Gespräch bleiben.

Dann ging es weiter nach Schönberg. Schönberg ist mit 600.000 Übernachtungen pro Jahr der bedeutendste Touristenort im Kreis Plön. Dort habe ich mich zuerst von Bürgermeister Peter Kokocinski über den aktuellen Stand der Bahnlinie „Hein Schönberg“ informieren lassen. Alt-Eisenbahner Horst Wegener gab einen Rückblick auf die Geschichte der Bahn. Meine Meinung ist: Die Reaktivierung der Bahnstrecke bietet große Vorteile. Sie reduziert den Autoverkehr, erhöht die Attraktivität von Schönberg als Wohnort und dient dem Klimaschutz. Die Reaktivierung muss schneller gehen und da werde ich als Bundestagsabgeordneter mehr Druck machen.

Nach einer kleinen Pause auf dem Gelände der Museumsbahn (toller Verein, den muss ich unbedingt nochmal „offiziell“ besuchen) erläuterte mir der SPD-Ortsvorsitzende Klaus Stelck das T-Konzept der Ortsentwicklung im Ortsteil Kalifornien. Anschließend sprach ich mit Thorsten Meyer, dem Inhaber des Hotels „Strandräuber“. Dort ging es unter anderem um die Fachkräftesituation im Tourismusgewerbe. Manche Betriebe haben es schwer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, weil Wohnraum fehlt. Dazu brauchen wir aus meiner Sicht eine kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft. Auch über Auszubildendenwohnen sollten wir einmal nachdenken.

Ich werde mich im Bundestag für die Regionalentwicklung einsetzen.